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Seelenunsterblichkeit, Schicksalskräfte und menschlicher Lebenslauf

Neunzehn öffentliche Vorträge 1916/17 in verschiedenen Städten

 99,00 inkl. MwSt.

In Vorbereitung

Rudolf Steiner

071a

1143

Leinen mit Buchschleife

1

2025

978-3-7274-0712-3

00712

Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA)

Dieser umfassende Band enthält neunzehn öffentliche Vorträge, die Rudolf Steiner während des Ersten Weltkriegs in der Schweiz und in Deutschland gehalten hat. Die ersten zehn fanden 1916 in Schweizer Städten statt. Im zweiten Teil des Bandes sind neun Vorträge versammelt, die Rudolf Steiner in der ersten Hälfte des Jahres 1917 in verschiedenen deutschen Städten hielt.
In den Vorträgen verwies Rudolf Steiner insbesondere auf den Zusammenhang, dass Menschen wie der Schweizer Ignaz Paul Vital Troxler oder Immanuel Hermann Fichte durch ihre Suche nach Antworten auf die Rätselfragen des Lebens bereits einen übersinnlichen ätherischen Lebensleib beschrieben und eine «Anthroposophie» gefordert hatten.
Hauptthema der Vorträge aus der ersten Hälfte von 1917 waren Rudolf Steiners Forschungen über die Beziehungen des Seelischen zum Physisch-Leiblichen, deren Ergebnisse er nun öffentlich vorstellte. Er sprach auch von der Bedeutung, die dieses Thema für ihn persönlich hatte und davon, wie er vor über dreißig Jahren begonnen hatte, sich damit zu beschäftigen, als er als «junger Dachs» seine «ersten Gedanken» (S. 565) in einem Aufsatz an Friedrich Theodor Vischer schickte (vgl. Nachgelassene Abhandlungen und Fragmente 1879–1924, GA 46). Weiter stellte er seine neuen Erkenntnisse über das Ineinandergreifen von Nerven- und Sinnestätigkeit, vom rhythmischen System und vom Stoffwechsel-Gliedmaßen-System im menschlichen Organismus vor. Zuvor hatte er darüber nur in Mitgliedervorträgen gesprochen.
Rudolf Steiner betonte in den Vorträgen immer wieder, dass die Erkenntnis der Unabhängigkeit des Seelenlebens vom physischen Leib ebenso weltumwälzend sei wie die Erkenntnisse von Kopernikus und Galilei es waren: «Das wird der Kopernikanismus des Seelenlebens sein, dass man erkennen wird, wie die Seele nicht folgt dem äußeren leiblichen Leben, sondern wie sich dieses um das geistige Leben als sein Zentrum dreht.» (S. 669) Von wegweisender Bedeutung war hier auch Rudolf Steiners Erkenntnis, das Willensleben als unabhängig vom Nervensystem zu betrachten. Die Einsichten in den dreigliedrigen Organismus des Menschen, die er 1917 ausführlich darstellte, lagen Rudolf Steiner auch in den Folgejahren am Herzen: «Das ist Wichtigstes für die Gegenwart: den dreifachen Menschen zu studieren.» (24. August 1918, Die Wissenschaft vom Werden des Menschen, GA 183, 2. Aufl., Dornach 1990, S. 70)

Das Produkt ist auch in diesen Varianten erhältlich